30.10.2020

ANDREE CONSULT

Krankenhaussimulation/Prozesssimulation

Die stetigen Veränderungen der Rahmenbedingungen im deutschen Krankenhaussektor erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Betriebsorganisation. Nicht selten mündet dies in der Erkenntnis, dass die baulichen Rahmenbedingungen einer prozessualen Effizienzsteigerung diametral entgegenstehen. Eine bauliche Neuausrichtung ist zwingend geboten, um das Gesundheitsunternehmen weiterhin erfolgreich im Wettbewerb positionieren zu können.

 

In dem komplexen Planungsprozess eines Neu- bzw. Umbaus einer Gesundheitsimmobilie sind mannigfaltige Entscheidungen als Grundstein für ein zukunftsfähiges Betriebskonzept zu treffen. Dabei sind die Fragen nach der Gestaltung der zukünftigen Behandlungs- und Unterstützungsprozesse, um räumliche, apparative und personelle Kapazitäten möglichst effektiv nutzen zu können und eine wirtschaftliche Tragfähigkeit des Betriebs sicherzustellen, frühzeitig zu beantworten. Diese Effizienzbetrachtung ist abzuwägen mit der Bedürfnisbefriedigung unterschiedlichster Interessenlagen der Funktionsverantwortlichen und der gesamtheitlichen Rahmenbedingungen.

 

Die Wertschöpfungspotenziale existieren im Wesentlichen in der intelligenten Vernetzung von Prozessketten und der damit verbundenen effizienten Ausnutzung der personellen und räumlichen Infrastruktur.

 

Der Einsatz eines ereignisorientierten Simulationsprogramms kann in diesem Zusammenhang eine werthaltige Unterstützung sein. Im weiteren Sinne wird unter dieser Form der Simulation das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten gezielter Experimente mit einem Simulationsmodell verstanden. Die ereignisorientierte (dynamische) Simulation hilft bei der objektiven Analyse komplexer Behandlungsprozesse und Strukturen. Fehlende Ressourcen oder organisatorische Defizite im Behandlungsprozess sind leicht zu detektieren. Durch die Variationsmöglichkeit jedes einzelnen Parameters lassen sich viele mögliche Szenarien darstellen, deren Auswirkungen direkt und schnell messen und entsprechende Maßnahmen einfach entwickeln. Das Heben der Potenziale trägt nicht nur zum unternehmerischen Erfolg bei. Vielmehr lässt sich auch die Behandlungsqualität, z. B. durch verkürzte Wartezeiten für den Patienten, deutlich steigern. Mittels statischer, in der Krankenhausplanung obligater Analysemethoden können diese Erkenntnisse nicht bzw. nur eingeschränkt gewonnen werden, weil Ursachen- und Wirkungszusammenhänge in aller Regel unberücksichtigt bleiben. Eine Darstellung unterschiedlicher Szenarien mit Ableitung der ökonomischen Konsequenzen für Personal, Technik und Raum ist damit ohne großen Mehraufwand und risikolos möglich, da sich die Prozessabläufe virtuell auf Basis der erhobenen Daten ohne Störungen des klinischen Alltags simulieren und analysieren lassen.

 

Die Simulation ist damit eine ideale Ergänzung als Entscheidungsunterstützungswerkzeug zu den klassischen Analysewerkzeugen und Methoden.

 

Sie möchten wissen, ob der Einsatz eines Simulationssystems für Ihr Projekt sinnvoll ist?

 

Hier können Sie es testen: In Kürze stellen wir Ihnen einen kostenlosen Download zur Verfügung, mit dem Sie Simulationen einer Notfallaufnahme und eines Elektivzentrums erstellen können, die sowohl ereignisorientiert als auch mit individuellen Leistungsdaten bearbeitbar sind.

 

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