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Kompetenz im Gesundheitswesen

22.02.2021

ANDREE CONSULT

Das ANITA-Konzept

ANITA-Konzept

 

Das Akronym ANITA ist das Ergebnis einer englischen Beschreibung für ein bedarfsadaptives Floating- bzw. Merging-Konzept: AN  Intersectoral Treatment Area (Kurz: ANITA). „AN“ wird hier großgeschrieben, weil es nicht „DAS“ Konzept geben kann – bedarfsadaptierte Versorgung bedeutet: an die individuellen Gegebenheiten angepasst.

Je nach Bevölkerungs-, Landschafts- und Infrastruktur sowie Markt-, Wettbewerbs- und politischer Situation ist eine andere medizinisch-strategische Ausrichtung nötig.

Bedürfnisse sind nicht statisch, Lebensumstände ändern sich stetig. In der Regel erfährt jeder Mensch die erheblichsten Umbrüche oftmals im hohen Alter, im Gepäck die Begleiterkrankungen.

 

Betroffen sind u. a.:

  • Das persönliche Umfeld (Wohnungseinrichtung oder Angehörige, die nur am Wochenende vorbeikommen können),
  • der mentale und körperliche Zustand sowie
  • der Gesundheitszustand.

 

Oftmals können die bereits bestehenden statischen ambulanten und stationären Strukturen nur schwarz oder weiß abbilden. Die Realität befindet sich jedoch dazwischen und deshalb sind intersektorale Strukturen ein wichtiger Meilenstein der bedarfsadaptierten Versorgung.

 

ANITA kann diese (Grau)-Abstufungen über flexible Strukturen abbilden und Behandlungslücken in der Versorgungskette von älteren Menschen schließen, indem regional gebunden die ambulante, stationäre, teilstationäre und rehabilitative Geriatrie miteinander vernetzt wird (Netzwerk von Leistungserbringern). Es bietet einen intersektoralen und damit innovativen Behandlungsraum in unmittelbarer Nähe zur Bevölkerung.

 

Als integrativer – aber selbstständiger – Bestandteil eines Krankenhauses nutzt ANITA die verorteten Ressourcen (Raum, Personal) und Infrastrukturen, um möglichst flexibel eine hohe therapeutische Dichte zu erreichen.

 

Die Annährung an ANITA-Patienten erfolgt nicht starr über Haupt- und Nebendiagnosen oder Prozeduren, sie erfolgt über ein individuelles Behandlungsprofil. Die Bedarfe leiten sich zum einen aus Komorbiditäten ab, die oftmals aufgrund ihrer Komplexität ein heterogenes Krankheitsbild verursachen. Dies erschwert den Hausärzten oft eine konkrete Zuordnung zu einer der bereits bestehenden statischen Versorgungsstrukturen bzw. Behandlungsketten. Zum anderen entspringt Behandlungsbedarf aus Defiziten in den Alltagsfähigkeiten (Mobilität, Körperpflege, Ernährung etc.). Im Rahmen des ANITA-Konzeptes können durch Pflege und Therapeuten Alltagsfähigkeiten erhalten, trainiert, verbessert und erlernt werden.

 

Das Konzept greift sektorenübergreifend überall dort, wo die ältere und komorbide Bevölkerung einen präventiven/prophylaktischen und gesundheitsfördernden Effekt erhalten kann.

  • Beispiel a: Station zwischen Akutversorgung und Rehabilitation (aktiv-rehabilitative Überbrückung)
  • Beispiel b: Folgebehandlung nach bereits erfolgter Rehabilitation, aber noch nicht ausgeschöpftem Gesundheits- und Alltagspotenzial (e. g. Überführung in teilstationäre Strukturen)

 

Abschließend verdeutlichen die folgenden Fallbeispiele, dass es viele betroffene Menschen gibt, die von ANITA profitieren können:

 

Hannelore, 83, Z. n. SchlaganfallKarl-Heinz, 72, chronische Schmerzen
Hintergrund: vor 8 Wochen erlitt sie ihren ersten Schlaganfall. Die akute und rehabilitative Krankenhausbehandlung ist abgeschlossen,  jedoch ist sie im Alltag noch sehr stark eingeschränkt und braucht aufgrund ihrer Sturzgefährdung Training/Beratung. Ihr Ehemann lebt bei ihr, kann sie aber nicht versorgen.Hintergrund: seine Frau ist vor 3 Jahren gestorben und der einzige Sohn lebt 200 km entfernt. Die Besuche erfolgen nur am Wochenende. Aufgrund der Schmerzen geht er selten aus dem Haus. Allein kochen und essen fällt ihm schwer. Er hat schon viel Gewicht verloren. Häufig kommen auch depressive Episoden hinzu.
Die Patientin wird über einen Geriater aufgenommen, um gezielter ihre Alltagskompetenzen zurückzuerlangen. Ihr Ehemann kann sie täglich besuchen und sogar Mahlzeiten mit ihr zusammen einnehmen.Der Patient wird um 10.00 Uhr von einem Fahrdienst abgeholt und besucht das Krankenhaus tagsüber für eine Physiotherapieeinheit vor und nach dem Mittagessen sowie für ein gutes Kartenspiel am Nachmittag mit einer neuen Bekanntschaft. Um 16.00 Uhr wird er wieder nach Hause gebracht.

 

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