Management Summary – Multiperspektivenstudie
zur Krankenhausreform

8. Dezember 2025

AKTUELLES

Management Summary – Multiperspektivenstudie zur Krankenhausreform

Die Studie zeigt ein deutliches Bild der aktuellen und zukünftigen Gesundheitsversorgung in Deutschland sowie der Einordnung der Krankenhausreform (KHVVG) aus Sicht der befragten Akteursgruppen. Diese setzten sich aus folgenden Kategorien zusammen: Klinikleitung & Klinikverbände, Medizin & Pflege, Politik & Ministerien, Versicherungen & Sozialverbände sowie externe Experten.

 

1. Ausgangslage: Kritische Einschätzung der Gesundheitsversorgung in Deutschland

 

Die aktuelle Gesundheitsversorgung in Deutschland wird kritisch bewertet: 86 % der Befragten nehmen im Vergleich zur Vergangenheit keine wesentlichen Verbesserungen wahr. Wesentliche Kritikpunkte sind Reglementierungen durch Politik und Verwaltung, Sektorensilos und Qualitätsrisiken durch Doppelstrukturen. Gleichzeitig zeigen sich 60 % zuversichtlich und erwarten deutliche Verbesserungen vor allem bezogen auf die medizinische und strukturelle Qualität der Gesundheitsversorgung. Deutliche Verschlechterung prognostizieren die Befragten in Hinblick auf die Versorgungssicherheit.

 

2. Krankenhausreform nur partiell ein Erfolgskonzept

 

Die Studie zeigt, dass die geplante Krankenhausreform vor allem dort überzeugt, wo es um medizinische Ergebnisqualität und Strukturqualität geht. Leistungskonzentration, schnellerer Zugang zu spezialisierten Einrichtungen, gut abgestimmte Prozesse, konsequente Ambulantisierung, digitale Entlastung sowie tragfähige Versorgungsstrukturen werden als klare Stärken der Krankenhausreform gesehen.

 

 

 

 

Abbildung 1: Positionierung von Befragungselementen auf einer mathematisch berechneten semantischen Landkarte. Die „Krankenhausreform“ wird ähnlich bewertet wie die „Gesundheitsversorgung in Zukunft”. Der Abstand zum „Ideal Gesundheitsversorgung” zeigt deutliches Optimierungspotential bzw. dass die beiden Elemente lediglich partiell die Vorstellungen einer idealen Gesundheitsversorgung erfüllen.

 

 

Gleichzeitig werden deutliche Schwächen in der aktuellen Ausgestaltung wahrgenommen. Dazu gehören starke Reglementierungen, hohe Bürokratie und ökonomische Vorgaben, die den Zugang und den Behandlungsspielraum einschränken. Zudem müssen Patientinnen und Patienten oft weitere Wege in Kauf nehmen, da nicht mehr jedes Krankenhaus alle Leistungen anbietet und der Zugang regional eingeschränkt ist. Ein zentraler Aspekt bleibt darüber hinaus unberücksichtigt: Ein umfassender Gesamtblick, also eine vernetzte, ganzheitliche und ausgewogene Steuerung der Patienten, wird in der Reform bislang kaum thematisiert.

 

3. Zielkonflikt ideale Gesundheitsversorgung

 

Als Ergebnis der Clusteranalyse konnten drei deutlich unterscheidbare empirische Gruppen mit unterschiedlichen Erwartungen an die Gesundheitsversorgung identifiziert werden:

  • Die Gruppe „Verlässliche Daseinsvorsorge” legt den Fokus auf eine umfassende und flächendeckende Versorgung, medizinische Notwendigkeit und fachliche Eigenverantwortung. In allen diesen Punkten wird die Reform als unzureichend wahrgenommen. In dieser Gruppe sind die Befragten der Kategorien Klinikleitung & Klinikverbände sowie Medizin & Pflege überdurchschnittlich vertreten.
  • Die Gruppe „Hochwertige Behandlung” bewertet die Reform sehr positiv, da sie zentrale Anliegen wie Leistungskonzentration, fachliche Exzellenz, moderne Infrastruktur und schnellen Zugang zu Leistungen erfüllt.
  • Die Gruppe „Zukunftsfähige Strukturen” sieht insbesondere Fortschritte bei Versorgungsstrukturen, Primärarztmodellen und Ambulantisierung. Gleichzeitig äußert sie Kritik, weil zentrale Erwartungen wie eine ausgewogene Balance zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie eine abgestimmte Patientensteuerung in der Reform aus ihrer Sicht nicht ausreichend berücksichtigt werden.

 

4. Übergreifende Patientensteuerung als wichtigster Stellhebel

 

Die größte Hebelwirkung für eine tragfähige Reform liegt im Dreiklang aus übergreifender Patientensteuerung, intelligenter Steuerung der Patientenwege vor Ort sowie gezielter Förderung der Krankenhausinfrastruktur. Insbesondere die sektorenübergreifende Patientensteuerung erzeugt bei allen Akteursgruppen eine entscheidende Hebelwirkung – bleibt aber im aktuellen Reformprozess unterrepräsentiert. Auch die jüngste Bundesratsdebatte zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) hat diese Leerstelle deutlich adressiert: Gefordert wurden Nachbesserungen bei medizinisch-pflegerischer Versorgung, Leistungsspektrum, Qualitätsanforderungen und finanzieller Absicherung neuer Versorgungsstrukturen. Die Diskussionen unterstreichen, dass es in diesem zentralen Reformfeld bislang an grundlegenden Voraussetzungen fehlt.

 

5. Fünf Handlungsfelder im Fokus

 

Der Zielkonflikt der drei Perspektiven hinsichtlich einer idealen Gesundheitsversorgung wird durch die Krankenhausreform nur zum Teil aufgelöst. In der Studie lassen sich fünf zentrale Handlungsfelder identifizieren. Sie betreffen zum einen Themen, die in der Reform bislang unzureichend berücksichtigt wurden, und spiegeln zum anderen Schnittmengen der drei Idealvorstellungen wider – Bereiche also, denen eine besondere Relevanz zukommt und die eine entsprechend hohe Hebelwirkung entfalten:

 

1. Bürokratieabbau und Stärkung der Eigenverantwortlichkeit: Die Erwartungen wurden bislang enttäuscht – statt Abbau erleben viele Akteure lediglich eine Verschiebung der Bürokratie.

 

2. Versorgungssicherung: Hier wird insbesondere von der Gruppe „Verlässliche Daseinsversorge” das große Risiko gesehen, dass die Reform auf Kosten der heute zumindest weitestgehend gegebenen Versorgungssicherheit geplant wird.

 

3. Förderung der Krankenhausinfrastruktur: Die Reform bietet hier einen großen Fördertopf – doch ob die Fördermittel ausreichen und tatsächlich dort ankommen, wo es sinnvoll ist, scheint fraglich.

 

4. Patientensteuerung am Krankenhaus: Hier bleiben strukturelle Impulse bislang aus, gleichzeitig stellt die Patientensteuerung – sowohl innerhalb einzelner Häuser als auch standortübergreifend – schon heute eine wichtige und notwendige Handlungsoption dar, die nicht zwingend auf gesetzliche Anpassungen angewiesen ist.

 

5. Sektorenübergreifende Steuerung: Zwar nimmt die Krankenhausreform das vorherrschende Silodenken als Problem auf, doch sind diese Ansätze nicht ausgereift und es zeigt sich erneut mehr „Stückwerk“ als verbindliches Gesamtkonzept – beispielhaft seien fehlende Eckpunkte zu Sektorenübergreifenden Versorgungszentren wie auch das strikte Ausklammern der Bereiche Prävention, Reha und Nachsorge genannt.

 

 

Fazit: Gesamtblick statt Stückwerk mit speziellem Fokus auf übergreifender Patientensteuerung

Die größte Hebelwirkung für eine tragfähige Reform liegt im Dreiklang aus sektorenübergreifender Versorgung, intelligenter Patientensteuerung vor Ort sowie die gezielte Förderung der Krankenhausinfrastruktur.

 

 

 

 

 

Abbildung 2: Fünf zentrale Handlungsfelder hin zu einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung

 

 

Insbesondere die sektorenübergreifende Versorgung wird von nahezu allen Akteursgruppen thematisiert und verdient besondere Aufmerksamkeit. Denn obwohl sie derzeit in der Diskussion kaum Berücksichtigung findet, entfaltet sie nachweislich einen enormen Veränderungseffekt auf alle drei analysierten Schwerpunktgruppen.

Die Sicherstellung einer sektorübergreifenden Versorgung würde nicht nur den heute vorherrschenden Sektorensilos entgegenwirken, sondern ganz praktisch die Versorgungssicherung adressieren, die aus Perspektive der Befragten durch die Krankenhausreform ernsthaft bedroht erscheint. Sie würde somit einen zentralen Lösungsansatz liefern, ein hohes Versorgungsniveau sicherzustellen – trotz der anstehenden notwendigen Veränderungen.

 

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen sowie die Ergebnispräsentation als Video und als PDF-Download finden sich auf der eingerichteten Studienseite: https://nextpractice.net/Krankenhausreform

 

 

* Siehe Gender-Hinweis

Ihre Ansprechpartner:

Fred Andree
Geschäftsführer der ENDERA-Gruppe GmbH
f.andree@endera-gruppe.de

Fred Andree, Geschäftsführer ENDERA-Gruppe GmbH
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Krankenhaus-Transformationsfonds

19. September 2025

AKTUELLES

Krankenhaus-Transformationsfonds:
Neue Informationsseite online | krankenhaus-transformationsfonds.de

Die Informationslage zum Krankenhaus-Transformationsfonds ist dynamisch – umso wichtiger sind Klarheit und Verlässlichkeit. Mit krankenhaus-transformationsfonds.de steht ab sofort eine zentrale Anlaufstelle bereit, die Hintergründe, Orientierung und praktische Hinweise an einem Ort bündelt.

 

 

Die Transformation der Krankenhauslandschaft ist eines der zentralen Vorhaben im deutschen Gesundheitswesen. Viele Ein-
richtungen suchen nach einer kompakten, verständlichen und aktuellen Orientierung. Genau hier setzt unsere neue Website krankenhaus-transformationsfonds.de an.

 

 

Was bietet die Website?

 

  • Schneller Überblick: Einordnung von Zielen und Rahmenbedingungen des Fonds.
  • Zeitliche Orientierung: Hinweise zu Phasen/Meilensteinen und wo sich weitere Fristeninformationen finden.
  • Aktualität: Hinweise auf relevante Updates zu rechtlichen Verämderungen.

 

 

Für wen ist die Seite gedacht?

 

Die Inhalte richten sich an Entscheidungsträger/innen in Krankenhäusern, Trägerorganisationen, Planungs- und Projektverantwortliche sowie Interessierte aus Politik, Verbänden und Beratung.

Besuchen Sie krankenhaus-transformationsfonds.de und teilen Sie die Seite gern in Ihrem Netzwerk. Für Rückfragen und Feedback stehen wir unter transformationsfonds@endera-gruppe.de gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner:

Fred Andree
Geschäftsführung
f.andree@endera-gruppe.de

Fred Andree, Geschäftsführer ENDERA-Gruppe GmbH
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Renteneintritt niedergelassener Ärzte bis 2030

1. August 2025

AKTUELLES

Renteneintritt niedergelassener Ärzte bis 2030 – Auswirkungen und Herausforderungen

Der demografische Wandel und der bevorstehende Renteneintritt eines großen Teils der niedergelassenen Ärzteschaft in Deutschland bis 2030 haben tiefgreifende Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. In den kommenden Jahren wird ein erheblicher Anteil der derzeit praktizierenden Ärzte ihre Praxen aufgeben oder an Nachfolger übergeben müssen. Dieser Fachbeitrag analysiert die voraussichtlichen Entwicklungen bis 2030, beleuchtet die Folgen des Ärztemangels und diskutiert mögliche Strategien, um die ambulante Versorgung langfristig zu sichern.

 

 

Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte

 

Ein wesentlicher Faktor für den kommenden Ärztemangel ist die Altersstruktur der aktuell niedergelassenen Ärzte. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) waren im Jahr 2023 etwa 33 % der niedergelassenen Ärzte über 60 Jahre alt.

 

 

 

 

Diese Altersgruppe wird bis spätestens 2030 größtenteils in den Ruhestand gehen. In einer Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) gaben 50 % der niedergelassenen Ärzte an, innerhalb der nächsten Jahre aus Altersgründen aus der vertragsärztlichen Versorgung ausscheiden zu wollen.

 

 

 

Besonders betroffen von diesen Entwicklungen sind ländliche Regionen, wo der Nachwuchs an Ärzten bereits jetzt knapp ist. Diese Gebiete stehen vor erheblichen Herausforderungen, da sie häufig weniger attraktiv für junge Ärzte sind. Ohne gezielte Maßnahmen wird die Versorgung in diesen Regionen stark gefährdet sein.

 

 

Herausforderungen durch den Ärztemangel

 

Der bevorstehende Renteneintritt so vieler niedergelassener Ärzte führt zu einem deutlichen Rückgang an Versorgungskapazitäten. Besonders kritisch ist dies im hausärztlichen Bereich, wo sich bereits heute Versorgungsengpässe abzeichnen. Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Grundversorgung, und deren Fehlen könnte zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Betreuung, längeren Wartezeiten und einer erhöhten Belastung der verbliebenen Ärzte führen.

In ländlichen Regionen wird der Ärztemangel besonders stark spürbar. Der Rückgang der Arztzahlen führt dort zu einem verstärkten Versorgungsdruck. Dieser Effekt wird durch den Trend zur Urbanisierung verstärkt, da junge Ärzte tendenziell städtische Gebiete bevorzugen, die oft bessere berufliche und private Lebensbedingungen bieten.

 

 

Veränderungen in den Arbeitsbedingungen und Erwartungen

 

Ein weiterer Faktor, der den Mangel an niedergelassenen Ärzten verschärft, ist der Wandel der Arbeitswelt und die veränderten Erwartungen der jüngeren Generation von Medizinern. Während die ältere Generation von Ärzten häufig bereit war, eine Vollzeitpraxis zu führen und lange Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen, streben jüngere Ärzte vermehrt eine bessere Work-Life-Balance an. Viele Mediziner entscheiden sich für Teilzeitmodelle oder eine Anstellung in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Gemeinschaftspraxen, statt eine eigene Praxis zu übernehmen.

Diese Entwicklung führt zu einer geringeren Zahl von Ärzten, die bereit sind, eine Vollzeitniederlassung zu übernehmen, was die Versorgungslücke weiter vergrößert. Zudem entscheiden sich viele junge Ärzte für Spezialisierungen, was zu einem weiteren Rückgang von Allgemeinmedizinern und Hausärzten führt.

 

 

Strategien zur Sicherung der ärztlichen Versorgung

 

Um den drohenden Ärztemangel abzufedern, sind umfassende Gegenmaßnahmen notwendig. Die Politik und die zuständigen Gesundheitsbehörden haben bereits verschiedene Strategien entwickelt, um die ärztliche Versorgung langfristig sicherzustellen.

 

  1. a) Förderung der Niederlassung in ländlichen Regionen:
    Die Landarztquote ist eine der zentralen Maßnahmen zur Förderung der Niederlassung in unterversorgten Regionen. In mehreren Bundesländern wird ein bestimmter Anteil der Medizinstudienplätze an Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung für eine bestimmte Zeit in ländlichen
    Gebieten tätig zu sein. Dies soll sicherstellen, dass auch in den weniger attraktiven Regionen Ärzte zur Verfügung stehen.
  2. b) Attraktivitätssteigerung der Niederlassung:
    Durch finanzielle Anreize wie Förderprogramme zur Praxisübernahme, Unterstützung bei Investitionen und den Abbau von bürokratischen Hürden soll die Niederlassung als Berufsperspektive wieder attraktiver gestaltet werden. Dies könnte dazu beitragen, mehr junge Ärzte für die ambulante Tätigkeit zu gewinnen.
  3. c) Förderung flexibler Arbeitsmodelle:
    Der Trend zu Teilzeit und kooperativen Arbeitsmodellen kann genutzt werden, um die Arbeit in der Niederlassung attraktiver zu gestalten. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ermöglichen Ärzten, angestellt zu arbeiten, was eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglicht. Die Förderung solcher Arbeitsmodelle kann helfen, junge Ärzte für die ambulante Versorgung zu gewinnen.
  4. d) Digitalisierung und Telemedizin:
    Die Digitalisierung des Gesundheitswesens, insbesondere durch den Einsatz von Telemedizin, kann einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der ärztlichen Versorgung leisten. Telemedizinische Angebote können den Zugang zur Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen erleichtern, indem Patienten über digitale Plattformen mit Ärzten in Kontakt treten können, ohne lange Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen.

 

 

Ausblick bis 2030

 

Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um den drohenden Ärztemangel abzumildern. Ohne zusätzliche Maßnahmen wird die ambulante ärztliche Versorgung in Deutschland, vornehmlich in ländlichen Regionen, vor großen Herausforderungen stehen. Der Renteneintritt der älteren Ärztegeneration wird die bereits bestehenden Engpässe weiter verschärfen, wenn nicht frühzeitig gegengesteuert wird.

Die Förderung junger Ärzte, der Ausbau flexibler Arbeitsmodelle und die stärkere Nutzung digitaler Technologien bieten jedoch Ansätze, um der Problematik zu begegnen. Innovative Lösungen wie die Telemedizin könnten speziell in ländlichen Gebieten zu einer besseren Versorgung führen und den Ärztemangel zumindest teilweise kompensieren.

 

 

Fazit

 

Der demografische Wandel unter den niedergelassenen Ärzten in Deutschland stellt eine erhebliche Herausforderung für die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung dar, insbesondere in den kommenden fünf Jahren. Durch das fortgeschrittene Alter vieler Ärzte und deren bevorstehenden Renteneintritt droht eine erhebliche Versorgungslücke, besonders in ländlichen Regionen und in der hausärztlichen Versorgung. Junge Ärzte rücken nur in geringer Zahl nach, und die steigende Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen verschärft die Situation zusätzlich.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind umfassende Maßnahmen notwendig. Dazu gehören die Förderung der Niederlassung, insbesondere in unterversorgten Regionen, die Attraktivitätssteigerung des Arztberufs durch flexiblere Arbeitsmodelle sowie der Ausbau der Telemedizin und Digitalisierung. Ohne diese Veränderungen wird der Ärztemangel die flächendeckende Versorgung weiter gefährden. Es ist daher unerlässlich, dass Politik und Gesundheitswesen frühzeitig und konsequent handeln, um die zukünftige ärztliche Versorgung in Deutschland zu sichern.

 

 

 

* Siehe Gender-Hinweis

Ihre Ansprechpartnerin:

Marie Wirtz
Senior Consultant
m.wirtz@endera-gruppe.de

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Neubau des Kreiskrankenhauses Alsfeld

27. Mai 2025

AKTUELLES

25 Millionen Euro für Neubau des Kreiskrankenhauses Alsfeld

Vogelsbergkreis erhält Rekord-Förderbescheid für zukunftsweisendes Gesundheitsprojekt

Ein historischer Tag für den Vogelsbergkreis: Mit der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 25 Millionen Euro wurde am Dienstag, den 23. April 2025, der Grundstein für ein Projekt gelegt, das die medizinische Versorgung in der Region auf ein neues Niveau heben soll. Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) überreichte persönlich für den Neubau des Kreiskrankenhauses in Alsfeld den Bescheid.

 

Landrat Dr. Jens Mischak und Bürgermeister Stephan Paule (beide CDU) sowie die heimischen Landtagsabgeordneten Jennifer Giessler (CDU) und Maximilian Ziegler (SPD) zeigten sich erfreut über die finanzielle Unterstützung aus Wiesbaden. Sie betonten die konstruktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbehörden.

 

„Das Kreiskrankenhaus Alsfeld erfüllt eine wichtige Funktion für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung – wir unterstützen es dabei gezielt“, sagte Ministerin Stolz bei der Übergabe. Landrat Mischak ergänzte: „Wir stellen die Gesundheitsversorgung der Region – mit starker Rückendeckung aus Wiesbaden – für die Zukunft stabil auf.“ Der geplante kompakte Klinikneubau bringe alles mit, was ein systemrelevanter Basisnotfallversorger im ländlichen Raum bieten müsse.

 

Im Zusammenhang mit der bundesweiten Krankenhausreform kündigte die Ministerin weitere Hilfen an: „Wir unterstützen die Regionen und Kliniken, damit sie sich im Zuge der Umsetzung der Krankenhausreform neu aufstellen und ausrichten können. Damit verbunden ist ein ausdrückliches Bekenntnis zum ländlichen Raum.“

 

Die ENDERA-Gruppe hat als Bauherrenbegleitung das ambitionierte Vorhaben bis heute betreut. Unter anderm durch diese Expertise soll sichergestellt werden, dass der Neubau effizient, termingerecht und kostengerecht nach höchsten Standards projektiert ist.

 

Der Baubeginn für das neue Kreiskrankenhaus ist für Herbst 2025 geplant. Die Fertigstellung wird voraussichtlich Ende 2028 erfolgen. Nach Abschluss des Projekts wird die Einrichtung über modernste medizinische Ausstattung verfügen und somit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung im Vogelsbergkreis leisten.

Ihr Ansprechpartner:

Fred Andree
Geschäftsführer der ENDERA-Gruppe GmbH
f.andree@endera-gruppe.de

Fred Andree, Geschäftsführer ENDERA-Gruppe GmbH
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Gemeinsam für eine Gesundheitsversorgung mit Zukunft.

1. April 2025

AKTUELLES

ENDERA x nextpractice – Kooperation für echten Wandel im Gesundheitswesen

Veränderung beginnt mit dem Blick nach innen

 

Strukturelle Reformen und strategische Konzepte greifen nur, wenn sie die gelebte Kultur berücksichtigen. Wer Veränderungen plant, ohne die Stimmungslage und Haltung der Mitarbeitenden zu kennen, riskiert Widerstände – und das Scheitern zentraler Vorhaben. Erfolgreiche Transformation beginnt deshalb mit einer fundierten Analyse der kulturellen Ausgangslage. Genau hier setzt unsere Kooperation mit nextpractice an.

 

nextpractice: Kultur sichtbar machen

 

nextpractice hat ein innovatives, datenbasiertes Analyseverfahren entwickelt, das u.a. in Krankenhäusern intuitiv erfasst, wie Mitarbeitende ihre Organisation erleben – mit all ihren Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche Probleme, sondern auch um verborgene Potenziale, Einstellungen, Veränderungswünsche – oder auch Widerstände. Mithilfe semantischer Landkarten, Portfolios und Sensitivitätsanalysen wird Unternehmenskultur messbar, sichtbar und gestaltbar – ganz ohne klassische Fragebögen.

 

ENDERA: Veränderungen ermöglichen

 

Während nextpractice die entscheidenden Stellschrauben und kulturellen Spannungsfelder aufzeigt, entwickelt ENDERA daraus praxisorientierte Maßnahmen und steuert passgenaue Veränderungsprojekte. Ob neue Versorgungsstrukturen, interdisziplinäre Zusammenarbeit oder die Integration mehrerer Klinikstandorte – ENDERA bringt Expertise, Projektmanagement und Change-Know-how zusammen, um die Ergebnisse der Analyse in tragfähige Lösungen zu überführen.

 

Mehr als Symptombehandlung

 

Oft gehen im hektischen Klinikalltag die feinen Signale verloren: Wo herrscht Unsicherheit? Wo besteht Bereitschaft zum Wandel? Welche Ideen schlummern im Team? Unsere gemeinsame Arbeit hilft, genau das sichtbar zu machen – und darauf aufbauend echte, tragfähige Veränderung zu gestalten.

 

Denn eines ist klar: Veränderungsprozesse können scheitern – selbst bei guter Strategie, wenn sie an der gelebten Realität vorbeigehen. Ohne die Einbindung von Mitarbeitenden, ihren Sichtweisen und Stimmungen, fehlt es an Rückhalt und Wirkung. Deshalb braucht nachhaltiger Wandel mehr als neue Strukturen – er braucht eine Unternehmenskultur, die ihn trägt. Und ein Zusammenspiel aus präziser Analyse und konsequenter Umsetzung.

 

Genau das ist das Ziel unserer Kooperation. Gemeinsam für eine Gesundheitsversorgung mit Zukunft.

 

 

* Siehe Gender-Hinweis

Ihr Ansprechpartner:

Fred Andree
Geschäftsführer der ENDERA-Gruppe GmbH
f.andree@endera-gruppe.de

Fred Andree, Geschäftsführer ENDERA-Gruppe GmbH
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Bundesratsbeschluss zur Krankenhausreform

25. November 2024

AKTUELLES

Bundesratsbeschluss zur Krankenhausreform: Startschuss für die größte Umstrukturierung seit Jahrzehnten

 

Der Beschluss des Bundesrats zur Gesundheitsreform greift wesentliche Probleme des deutschen Gesundheitssystems auf und verfolgt das Ziel, die Finanzierung von Kliniken nachhaltiger zu gestalten, die Qualität der Versorgung zu verbessern und die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken. Die geplante Abkehr vom bisherigen Vergütungssystem der Fallpauschalen hin zu einer Grundvergütung für das Vorhalten von Kapazitäten adressiert einen zentralen Missstand: die ökonomisch motivierte Maximierung von Fallzahlen, die nicht zwangsläufig mit einer verbesserten Patientenversorgung einhergeht. Indem der ökonomische Druck auf Kliniken reduziert wird, könnte die Reform Raum für eine patientenzentrierte und qualitativ hochwertigere Behandlung schaffen. Dies ist eine bedeutende Neuausrichtung, die das Wohl der Patienten stärker in den Fokus rückt.

 

Auch die Einführung bundesweit einheitlicher Qualitätskriterien und die Zuweisung von Kliniken in Leistungsgruppen zeigen eine klare Orientierung hin zu mehr Spezialisierung und medizinischer Sicherheit. Die Konzentration spezifischer Leistungen an Standorten mit entsprechender Ausstattung und Expertise könnte die Behandlungsergebnisse verbessern und die Effizienz steigern. Zudem bietet die Förderung sektorenübergreifender Versorgungseinrichtungen die Chance, die Versorgungslücke zwischen stationären, ambulanten und pflegerischen Angeboten zu schließen, insbesondere in unterversorgten ländlichen Regionen. Diese Integrationsansätze könnten die Kontinuität und Zugänglichkeit der Versorgung verbessern.

 

Dennoch wirft die Reform erhebliche Fragen und Herausforderungen auf, die ihre Umsetzung und Wirkung betreffen. Die Konzentration medizinischer Leistungen birgt die Gefahr, dass kleinere Kliniken, vornehmlich in ländlichen Gebieten, den Qualitätsanforderungen nicht gerecht werden und schließen müssen. Dies könnte die wohnortnahe Versorgung gefährden und die Erreichbarkeit medizinischer Leistungen einschränken, vor allem für ältere oder weniger mobile Bevölkerungsgruppen. Zwar wird die Schaffung sektorenübergreifender Einrichtungen als Lösungsansatz präsentiert, doch bleibt unklar, wie schnell und flächendeckend solche Strukturen aufgebaut werden können.

 

Die Umsetzung der geplanten Qualitätskriterien ist ebenfalls mit Herausforderungen verbunden. Einheitliche Standards zu definieren, die sowohl objektiv als auch realistisch sind, dürfte ein komplexer Prozess sein, der potenziell zu Streitigkeiten und Verzögerungen führen könnte. Zu strenge Kriterien könnten viele Kliniken ausschließen und eine Versorgungskrise verschärfen, während zu lasche Anforderungen die angestrebten Qualitätsgewinne untergraben würden.

 

Hinzu kommt die Frage der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Die Krankenhausplanung bleibt in der Verantwortung der Länder, was zu regionalen Unterschieden und potenziellen Konflikten führen könnte. Die Sicherstellung einer bundesweit einheitlichen Umsetzung der Reform und der Qualitätskriterien erfordert eine enge Abstimmung zwischen den politischen Ebenen, die in der Vergangenheit nicht immer reibungslos funktionierte. Insbesondere bei der sektorenübergreifenden Versorgung besteht das Risiko, dass regionale Eigeninteressen die übergeordneten Reformziele behindern.

 

Schließlich ist die Finanzierung der Reform eine zentrale offene Frage. Die Umstellung des Vergütungssystems sowie der Aufbau neuer Strukturen und Kapazitäten erfordern erhebliche Investitionen in die technische Ausstattung, das Personal und die Infrastruktur. Ob die notwendigen finanziellen Mittel in ausreichender Höhe bereitgestellt werden und wie diese verteilt werden sollen, bleibt bislang unklar. Eine unzureichende Finanzierung könnte dazu führen, dass zentrale Elemente der Reform nicht wie geplant umgesetzt werden.

 

Zusammenfassend zeigt die Gesundheitsreform vielversprechende Ansätze zur Verbesserung des Systems, ist jedoch mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die langfristige Wirkung wird maßgeblich davon abhängen, wie die Reform im Detail ausgestaltet und umgesetzt wird, ob regionale Unterschiede überwunden werden können und ob ausreichend finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Ohne eine konsequente und kooperative Umsetzung könnte die Reform scheitern und bestehende Probleme sogar verschärfen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Matthias Wokittel
Geschäftsbereichsleitung Strategie, Sanierung & IT
m.wokittel@endera-gruppe.de

Dr. Matthias Wokittel, Geschäftsbereichsleitung Strategie & Sanierung der ENDERA Managementberatung GmbH
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Jahresabschlüsse

24.07.2024

AKTUELLES

Mit kompetenter Unterstützung zum Jahresabschluss

Unsere Experten übernehmen für Sie die Jahresabschlussarbeiten, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Sparen Sie Zeit, Ressourcen und Nerven – mit uns wird der Jahresabschluss ein Erfolg.

 

Unser Jahresabschluss-Service für Krankenhäuser beinhaltet

 

  • die Erstellung präziser Finanzberichte,
  • die Überprüfung und Analyse der Bilanzposten,
  • die detaillierte Dokumentation von Rückstellungen und Verbindlichkeiten
  • sowie die Sicherstellung der Einhaltung aller aktuellen gesetzlichen Vorschriften und Rechnungslegungsstandards.

 

Wir unterstützen auch bei der Inventarisierung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, der Abschreibung von Anlagevermögen und der Zuordnung der Fördermittel.

 

Durch die Zusammenarbeit mit unserem Team sparen Sie nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern gewährleisten auch, dass Ihre Jahresabschlüsse höchsten Transparenzanforderungen genügen. Setzen Sie auf unsere Fachkompetenz, um den Jahresabschlussprozess souverän zu bewältigen und sich auf das Wesentliche zu fokussieren.

 

Die Experten der ENDERA-Gruppe unterstützen Sie gerne bei diesen Aufgaben.

Sprechen Sie uns hierzu gerne direkt an!

Ihr Ansprechpartner:

Lena Horn
 Geschäftsbereichsleitung Finanzierung & Controlling
ENDERA Managementberatung GmbH
l.horn@endera-gruppe.de

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Online Seminar

11.04.2024

AKTUELLES

Einladung zum Online-Seminar „Ambulantisierung im Krankenhaus“

Die Umstellung auf ambulante Versorgung in Krankenhäusern erweist sich als komplexe Aufgabe, die zahlreiche Verantwortliche vor vielfältige Herausforderungen stellt. Um diese Fragen zu klären und Lösungsansätze zu diskutieren, lädt die ENDERA-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei VOELKER am 25. April 2024 von 14:00 bis 15:30 Uhr zu einem Online-Seminar ein.

 

Neben den Rechtsanwälten der Kanzlei VOELKER wird Peter Mast, unser Experte der ENDERA-Gruppe für MVZ- und Praxismanagement, zur Ambulantisierung in Krankenhäusern sowie zu deren rechtlicher und organisatorischer Umsetzung referieren.

 

Ein Schwerpunkt des Seminars liegt unter anderem auf der aktuellen politischen Entwicklung sowie den rechtlichen Möglichkeiten, die im Rahmen der Ambulantisierung vorhanden sind. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in bereits implementierte Maßnahmen und haben die Gelegenheit, über mögliche weitere Schritte in ihren eigenen Einrichtungen nachzudenken bzw. erhalten konkrete Handlungsempfehlungen für deren Umsetzung.

Dieses Online-Seminar bietet eine wertvolle Gelegenheit für alle, die sich mit der Ambulantisierung in Krankenhäusern befassen, um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und über praxisnahe Lösungsansätze zu diskutieren.

 

Eine Anmeldung ist per E-Mail an veranstaltungen@voelker-gruppe.com bis zum 23.04.2024 möglich. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie am Tag vor der Veranstaltung den Teilnahmelink per E-Mail von uns. Hier  können Sie die Einladung mit weiteren Informationen zur Veranstaltung als PDF herunterladen.

Ihr Ansprechpartner:

Peter Mast
Senior Consultant
ENDERA-Gruppe GmbH
p.mast@endera-gruppe.de

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Ambulante Strategie

15.02.2024

AKTUELLES

Ambulante Strategie – so gelingt die Transformation

Die Ambulantisierung in Krankenhäusern ist zwischenzeitlich ein wesentlicher Bestandteil der Strukturveränderung in der hiesigen Gesundheitsversorgung. Stationäre Leistungen werden in den ambulanten Bereich verschoben, um Kosten zu senken. Somit wandeln sich Krankenhäuser stetig hin zu sektorenübergreifenden Versorgungsnetzwerken.

 

Dies hat einige Vorteile. Durch die Ausgliederung bestimmter Leistungen und Behandlungen in eigene medizinische Gesundheitszentren bleibt die Vergütung weiterhin im Unternehmen und es gibt einen gesicherten stationären Patientenfluss. Ebenso bekommen die Krankenhäuser durch den Auf- bzw. den Ausbau zusätzlich die Möglichkeit, die Patienten und Patientinnen langfristig an die Einrichtung zu binden.

 

Derzeit sind jedoch oft noch ineffiziente Prozesse, Sprechstunden- oder Raumfehlbelegungen, lange Wartezeiten, überlastetes Personal bei hohem Durchsatz an Patienten sowie fehlende Steuerungskompetenz der ambulanten Leistungserbringung Merkmale einer Ambulanz, wie sie im deutschen Krankenhauswesen anzutreffen sind.

 

Um die Transformation hin zu Gesundheitszentren nachhaltig erfolgreich zu gestalten, sind die folgenden grundlegenden Punkte zu beachten.

 

Für die Etablierung von erfolgreichen ambulanten Strukturen ist zunächst eine sorgfältige Planung notwendig. Basierend auf dem zu erwartenden Patientenaufkommen – insbesondere dem vorhandenen ambulanten Potenzial des Krankenhauses und der ambulanten Leistungszahlen – ist zu entscheiden, ob die Gründung oder Erweiterung eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) sinnvoll ist und wie ggf. vorhandene persönliche Ermächtigungen oder ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) in dieses Konstrukt integriert werden können. Räumlichkeiten, Personal und Infrastruktur sind dann dieser strategischen Planung anzupassen.

 

Eine Optimierung der Prozesse zur Steuerung der Ressourcen- und Kapazitätsplanung ist notwendig und zielführend. In der Regel werden dafür digitale Services wie intelligente Kalender oder Patientenportale zur Unterstützung eingesetzt.

 

Eine wichtige Aufgabe ist zudem die Etablierung eines wirkungsvollen Controllings. Es sind Fehler zu vermeiden, die Honorarkürzungen zur Folge haben können, durch die Potenziale unzureichend ausgeschöpft werden oder wodurch unterdurchschnittliche Fallzahlen vorliegen. Benchmarking, monatliches Reporting und eine frühzeitige Planung sind wirkungsvolle Werkzeuge zur Vermeidung dieser genannten Fehlentwicklungen.

 

Die Experten der ENDERA-Gruppe unterstützen Sie gerne bei diesen Aufgaben.

Sprechen Sie uns hierzu gerne direkt an!

Ihr Ansprechpartner:

Peter Mast
 Senior Consultant

ENDERA Management-Beratung
p.mast@endera-gruppe.de

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MVZ-Controlling

01.02.2024

AKTUELLES

MVZ-Controlling – für eine optimale Steuerung und Entwicklung Ihres MVZ

Wir bieten Ihnen unsere excelbasierten ENDERA Controlling-Tools für die Wirtschaftsplanung und das Berichtswesen Ihres MVZ und Ihrer Ambulanzen an, mit denen Sie bei Bedarf bis auf Ebene des einzelnen Arztes planen und steuern können. So können Sie wirtschaftliche Schwankungen, abweichende Leistungsentwicklungen (bis auf Arztebene) und Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung veranlassen.

 

 

Die ENDERA Controlling-Tools bieten Ihnen folgende Funktionsbereiche:

  • GuV-basierte Wirtschaftsplanung auf Kontenebene (auch außerhalb einer MVZ-Struktur für Ambulanzen als Kostenstellenplanung anwendbar)
  • Deckungsbeitragsrechnung pro Standort, Praxis/Ambulanz oder Arzt
  • Monatliche oder quartalsweise Soll-Ist-Vergleiche der wichtigsten Erfolgsparameter auf Standort-, Praxis- oder Arztebene, einschließlich GuV-basierter Hochrechnung für das jeweilige Jahr
  • Monatliche oder quartalsweise Liquiditätsvorschau für GmbH-Strukturen

 

 

Um mit den ENDERA-Tools arbeiten zu können, benötigen Sie nur wenige Daten, die in Ihrer Finanzbuchhaltung und dem Controlling ohnehin vorliegen. Außerdem unterstützen wir Sie in allen Phasen der Implementierung.

 

 

 

 

 

Für eine unverbindliche Vorstellung unseres MVZ-Controllings sprechen Sie uns hierzu gerne direkt an!

Ihr Ansprechpartner:

Lena Horn
 Geschäftsbereich Finanzierung & Controlling

ENDERA Management-Beratung
l.horn@endera-gruppe.de

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